Weiss nicht so recht, ob ich nur noch oder noch schreiben soll.
Natuerlich freuen wir uns auf euch alle daheim, aber es schleicht sich doch ein wenig Wehmut ein. Schliesslich steuern wir mit riesen Schritten auf das Ende unserer Traumweltreise zu. Und das macht uns ein wenig traurig.
Trotzdem ueberwiegt das freudige Gefuehl wieder nach Hause zu kommen, wo uns alles vertraut ist. Das war rueckblickend das schwierigste, sich immer wieder neu auf Menschen, Sprache, Geld und Gepflogenheiten einzustellen. Das ist uns gut gelungen, aber mit der Zeit ist es uns auch auf den Wecker gegangen.
Wir haben viele Menschen getroffen und kennengelernt und einige auch wirklich in unser Herz geschlossen. So das sich schon neue Reiseplaene (vielleicht doch mal in die USA?) einschleichen.
Aber keine Angst! Erstmal haben wir nicht vor wieder abzureisen.
Auch haben wir festgestellt, dass wir wahrscheinlich nicht mehr fuer ein ganzes Jahr verreisen werden, ist schon verdammt lang, aber wer weiss.....
Noch sind wir ja unterwegs und werden die naechsten 30 Tage (ein durchschnittlicher Jahresurlaub) auch noch sehr ausfuerhlich geniessen, und dann sehen wir live uns im April!
Donnerstag, 28. Februar 2008
Mittwoch, 27. Februar 2008
In den Naechsten Tagen...
...wird es uns nach Bolivien verschlagen. Zum einen weils "auf dem Weg liegt", zum anderen weil wir noch einen Stempel erhaschen koennen.
Am Freitag starten wir eine dreitaegige Tour mit Allradautos die uns quer durch das Altiplano fuehrt. Dabei werden wir gleich am ersten Tag auf schlappe 4900m fahren. Mal sehen wie das wird, die 4300m heute waren ok. Genaechtigt wird dann auf 4200m in einer ungeheitzten Huette, brr.
Ankommen werden wir in Uyuni am 2. Maerz. Von da aus gehts dann ueber La Paz nach Copacabana am Titicacasee und von dort aus irgendwie nach Cuzco in Peru. Von dort aus starten wir am 15. Maerz den Incatrail nach Machu Pichu auf den wir uns schon sehr lange freuen und der das Highlight zum Abschluss werden soll.
Am Freitag starten wir eine dreitaegige Tour mit Allradautos die uns quer durch das Altiplano fuehrt. Dabei werden wir gleich am ersten Tag auf schlappe 4900m fahren. Mal sehen wie das wird, die 4300m heute waren ok. Genaechtigt wird dann auf 4200m in einer ungeheitzten Huette, brr.
Ankommen werden wir in Uyuni am 2. Maerz. Von da aus gehts dann ueber La Paz nach Copacabana am Titicacasee und von dort aus irgendwie nach Cuzco in Peru. Von dort aus starten wir am 15. Maerz den Incatrail nach Machu Pichu auf den wir uns schon sehr lange freuen und der das Highlight zum Abschluss werden soll.
San Pedro de Atacama
Nach unserer ersten Nachtbusfahrt in Chile in einem SemiCama (Halbbett, sprich man kann den Sitz nicht ganz flach machen, und langbeiner haben Schwierigkeiten) sind wir in San Pedro de Atacama gelandet. Eine Stadt mit ca 2000 Einwohnern mitten in der Atacama Wueste.
Von hier aus haben wir das Valle de la luna zum Sonnenuntergang besucht und heute morgen waren wir beim hoechstgelegenen Geysirfeld der Welt (4300m). Dazu mussten wir um 4h morgens abholbereit sein. Natuerlich kam der Kollege erst um 4.30h. Wir haetten es eigentlich wissen muessen, sind ja nicht erst seit gestern in Chile, aber egal. Dank dichtem Nebel war das alles recht unspektakulaer, und die Geysire spucken auch maximal nen halben Meter in die hoehe. Dafuer haben wir uns bei -6 Grad den Allerwertesten abgefroren? Nicht ganz, denn es gab ja noch den Thermalpool mit ca 35 Grad warmem Wasser. Das war echt super, bis zu dem Zeitpunkt als wir wieder raus mussten...
Pisco Elqui
Hier kommt also der tolle Pisco her. Ist hier der Nationalschnaps. Damit wird der Pisco Sour gemacht, ein Sehr belibter Cocktail in Chile und Peru (Die sich ueberigens darueber streiten wes erfunden hat. Beide Laender haben Staedte die Pisco heissen um diesen Anspruch zu untermauern...). Letztendlich ist es ein aus einem Rose-Wein destilierter Schnaps. Pur nicht so lecker, aber mit viel Zucker, Zitronensaft und einem Loeffel Eiweiss wirklich gut.
Die zwei Naechte die wir hier verbrtacht haben sind wir nicht viel zum Schlafen gekommen, da nebenan auf dem Festplatz fleissig das Ende des Faschings gefeiert wurde. Und die Chilenen fangen ja erst um 23h an loszulegen und halten dann bis 5h durch. Wir haben versucht mitzuhalten, sind aber klaeglich gescheitert.
Die zwei Naechte die wir hier verbrtacht haben sind wir nicht viel zum Schlafen gekommen, da nebenan auf dem Festplatz fleissig das Ende des Faschings gefeiert wurde. Und die Chilenen fangen ja erst um 23h an loszulegen und halten dann bis 5h durch. Wir haben versucht mitzuhalten, sind aber klaeglich gescheitert.
Donnerstag, 21. Februar 2008
zu Besuch in Vina del Mar
Am Montag setzten wir uns in den Bus nach Vina del Mar. Hier besuchten wir JoAnna und Jack, sie sind Amerikaner und leben fuer ein Jahr in Chile. Wir haben sie das erste Mal bei den Vorbereitungen zum wandern im Torres del Paine getroffen, dann im Park und schliesslich vor 10 Tagen zufaellig in Villarrica. Wir sind von dort gemeinsam nach Talca und nachdem wir uns gut verstanden, und sie wussten, dass unser Weg nach Valparaiso und Vina del Mar fuehrt, luden sie uns ein bei ihnen zu wohnen.
Wir hatten hier zwei tolle Tage, gestern waren wir zusammen in Valparaiso. Die Stadt ist ganz und gar auf Haengen gebaut und sehr bunt. Zu manchen Haeusern kommt man nur zu Fuss. Ueberall sind quietschbunte Graffitis an den Waenden und an jeder Ecke ist ein nettes Cafe oder Restaurant.
Was es besonders interessant macht sind die vielen, alten Aufzuege, die die einzelnen Stadtebenen verbinden. Wir fuhren mit drei verschiedenen, darunter dem aeltesten, gebaut 1883.
Heute war ein eher ruhiger Tag, mittags haben wir Empanadas gegessen. In einem Restaurant in dem es 37 verschiedene Fuellungen fuer diese Teigtaschen gibt. Abends habe ich Pizza gezaubert und wir haben Rezepte ausgestaucht. Ich habe Pizza aufgeschrieben und dafuer von JoAnna das Rezept fuer original amerikanische Brownies bekommen....
Wir hatten hier zwei tolle Tage, gestern waren wir zusammen in Valparaiso. Die Stadt ist ganz und gar auf Haengen gebaut und sehr bunt. Zu manchen Haeusern kommt man nur zu Fuss. Ueberall sind quietschbunte Graffitis an den Waenden und an jeder Ecke ist ein nettes Cafe oder Restaurant.
Was es besonders interessant macht sind die vielen, alten Aufzuege, die die einzelnen Stadtebenen verbinden. Wir fuhren mit drei verschiedenen, darunter dem aeltesten, gebaut 1883.
Heute war ein eher ruhiger Tag, mittags haben wir Empanadas gegessen. In einem Restaurant in dem es 37 verschiedene Fuellungen fuer diese Teigtaschen gibt. Abends habe ich Pizza gezaubert und wir haben Rezepte ausgestaucht. Ich habe Pizza aufgeschrieben und dafuer von JoAnna das Rezept fuer original amerikanische Brownies bekommen....
Sonntag, 17. Februar 2008
Rapa Nui
Am Nachmittag, gleich nachdem wir gelandet waren sind wir zum Zeremonienort Orongo gewandert. Dort wurde der "Vogelmannkult" ausgeuebt. Und der ging etwa so: Auf einer kleinen Insel vor der Kueste der Osterinsel bruetet eine ganz bestimmte Vogelart und wer als erstes ein Ei dieses Vogels anbrachte wurde fuer ein Jahr der Vogelmann und konnte den Herrscher fuer ein Jahr bestimmen, inklusive sich selbst. Historisch gesehen fand das alles nach dem Bauen und Umschmeissen der Moais statt. Ganz schoen heftig da einfach rueber zu schwimmen. Vor allem die Kueste ist ganz schoen steil und alles ist scharfer Lavafels. Rspekt!
Den 3. Tag haben wir dann erstmal ganz langsam angehen lassen mit einem langen und ausfuehrlichen Fruehstueck. Kathrin hat viele Postkarten geschrieben und wir haben uns Rapa Nui Poststempel in den Passport stempeln lassen (1US-Dollar). Nachmittags haben wir uns die Parade einer potentiellen "Koenigin" der Osterinsel angesehn.
Abends sind wir noch zur Festbuehne und haben die traditionellen Taenze bewundert.
Danach sind wir am Ahu Tongariki vorbei wo die meisten Moais auf einem Ahu stehen.
Jetzt war es Zeit fuer eine Erfrischung und wir sind an den Strand von Anakena gefahren. Die Legende sagt, dass dort Koenig Hotu Matua an Land ging und Rapa Nui besiedelte.
Mehr Fotos gibt es hier.
Montag, 11. Februar 2008
Zurueck nach Santiago
Ab Villarrica drehte sich alles nur noch ums Busfahren. Wir fuhren von Villarrica nach Talca und von dort gings heute wieder hierher nach Santiago. Was soll ich gross erzaehlen? Busfahren halt, lange weite Strecken mit mal ganz netter Landschaft und manchmal auch nicht.
Wir sind auf jedenfall immer total erledigt wenn wir irgendwo abends ankommen. Trotzdem muss ich sagen, dass das Bussystem hier gut funktioniert. Ab und zu muessen wir mal warten, aber das ist halt Suedamerika.
Morgen frueh geht unser Flug in die Suedsee: Osterinsel!
Dort sind wir 4 Tage und dann gibts neues!!
Wir sind auf jedenfall immer total erledigt wenn wir irgendwo abends ankommen. Trotzdem muss ich sagen, dass das Bussystem hier gut funktioniert. Ab und zu muessen wir mal warten, aber das ist halt Suedamerika.
Morgen frueh geht unser Flug in die Suedsee: Osterinsel!
Dort sind wir 4 Tage und dann gibts neues!!
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