Montag, 10. März 2008

Kino

Es gibt zwar kein Kino hier in Copacabana, aber alles was man fuer einen Besuch braucht. Wir haben keine Kosten und Muehen gescheut und auch keine Ruecksicht auf unsere Gesundheit genommen und probiert was das Zeug haelt:

Inca Kola:
Inca KolaEin Getraenk der Coca Cola Company, seit 1935. Kathrin meint, es schmeckt wie aufgeloeste Ahoi-Brause, ich bin der Meinung es schmeckt wie der Kaugummi der in manchen Lutschern ist. Wir haben die Farbe Urin-Gelb getauft.
Fuer unsere persoenliche Lebensmittelchemikerin hier die Inhaltsstoffe: Agua carbonatada, Azucar, Acidulante, Benzoato de Sodio, Cafeina, Saborizantes y Colorante tartrazina. Ist doch gar nicht so schlecht, keine "E"´s dabei :-)


Popcorn:
PopcornGibts hier ganze Laeden fuer. Scheint die Nationalspeise der Copacabaner zu sein. Ein Popcorn ist etwa 3mal so gross wie wir das aus Deutschland kennen. Zum Glueck ist es suess (wie alles hier).

Sonntag, 9. März 2008

Kathrins Alpacajacke

copacabana 079Auf Grossen Wunsch hin hier ein Bild von Kathrin mit ihrer Alpacajacke. Kostenpunkt 50 Bolivianos (4,50EUR). Kathrin traegt sie auch fleissig bei dieser ar... Kaelte.

Isla del Sol

copacabana 053Gestern waren wir auf der Isla del Sol im Titicacasee. Hier soll der Legende nach der erste Incahaeuptling aus dem Wasser gestiegen sein.
Wir besuchten PreIncaische Ruinen und den Titi Kar'ka (=Pumastein) nach dem der See benannt ist. Wir hatten wieder das vergnuegen mit Verkaufskindern rumzudiskutieren und machten uns danach auf den Weg vom Nordende zum Suedende zu laufen, was ca 3h dauerte. Die Anstiege liessen uns ganz schoen schnaufen und erinnerten uns daran, dass wir ca. 4000m hoch waren.
Die Regenfront hatte sich verzogen und wir hatten einen tollen Blick ueber die Insel und den See.

Novemberwetter

Seit zwei Tagen sind wir in Copacabana am Titicacasee und wir merken, dass hier grade Regenzeit ist. Das ganze fuehlt sich total eklig an, weils auf 3820m recht Kalt ist. Wie in Deutschland im November. Und dann gibts hier auch keine Heizungen. Wie die das hier im Winter machen ist mir ein Raetsel.
Reisen ist halt nicht immer nur Karibik.

Freitag, 7. März 2008

Rausch

Irgendwie ist das Bier hier schon ein bisschen waessrig, aber 620ml fuer 10 Bolivianos (=0,90EUR) ist schon nicht schlecht. Und weil man in La Paz auf 3640m ist braucht man eh nicht so viel Alk. Ich denke, so billig wie hier war der Rausch in keiner anderen Stadt die wir bisher besucht haben.

Donnerstag, 6. März 2008

La Paz

Alter Schwede, das ist ne hektische Stadt hier. Auf den Gehwegen kann man nicht richtig laufen, weil ueberall Verkaufsstaende sind. Auf den Strassen tobt der Verkehr: Taxis, Minibusse, Busse und ab und zu mal ein "normales" Auto. Wir kommen uns ein bisschen vor wie in Asien, aber nach dem ersten Tag gehts schon wieder besser. Wir sind ja flexibel und gewoehnen uns schnell an solche neuen Situationen.
Ansonsten hat La Paz in puncto shopping einiges zu bieten, viele bunte Maerkte und viel lokales Handwerk. Kathrin hat sich auch schon eine Alpaca-Strickjacke gekauft, fuer schlappe 50 Bolivianos (=ca.4,50EUR). Der Wahnsinn!
Das ganz grosse Einkaufen werden wir dann aber in Cusco machen, dann muessen wirs nicht so lange durch die Gegend schleppen.
Fit werden wir hier ausserdem, LaPaz liegt in einem Kessel und deswegen geht es immer hoch und runter. Ausserdem befinden wir uns immer zwischen 3.500m und 4.200m, je nachdem wo wir gerade in der Stadt sind.

Montag, 3. März 2008

Bolivien

uyuni 271Seit dem 29. Februar sind wir nun in Bolivien. Yes, Immigration Stempel mit dem 29. Feb. hat auch nicht jeder in seinem Reisepass. Der Grenzuebertritt war easy und wider erwarten mussten wir keine ¨Special Fee¨ bezahlen.
Die letzten 3 Tage waren wir mit einer Tour unterwegs die uns von San Pedro de Atacama in Chile nach Uyuni in Bolivien gebtacht hat. Diese Tour war eines der Highlights des ganzen vergangen Jahres. Die Landschaft war so atemberaubend schoen, im wahrsten Sinne des Wortes denn wir waren am ersten Tag auf 4900m und haben die erste nacht auf 4200m verbracht. Am letzten Tag sind wir durch die Salar de Uyuni gefahren, die groesste Salzpfanne der Welt mit ca 12.000 qKm. Alles war so schnee/salzweiss dass man ohne Sonnenbrille nichts sehen konnte.

Heute nacht gehts weiter mit dem Nachtzug nach Oruro und dann weiter nach La Paz. Zur Zeit sind wir mit 3 Deutschen und einem Kanadier unterwegs, die mit in unserem Toyota auf der Tour waren. Macht Bolivien sehr entspannt weil immer jemand da ist der aufpasst.
Bolivien ist dann schon mal was anderes als Chile. Die Menschen hier sind unglaublich arm, dafuer sind sie sehr bunt gekleidet. Jetzt fuehlen wir uns, als ob wir endlich in Suedamerika angekommen sind.