Wir setzten uns wiedermal in einen Bus... und kamen an in Villarrica!
Dort gibts auch einen tollen Vulkan, den Villarrica! Der glueht fleissig vor sich hin in seinem Krater und etliche Leute kommen nur deswegen um mal da rauf zu klettern und reinzuschauen.
Ich wollte das nicht machen, sondern die im Reisefuehrer vorgeschlagenen Wanderung zu den Nebenkratern machen. Die beginnt bei den Cuevas Volcanica (Vulkanhoehlen).
Wir fragten im Hostel nach, wie wir denn da hin kommen. Da gabs zur Antwort, hmmm den Bus nach Pucon nehmen, an der Strasse zum Nationalpark aussteigen und dann trampen.
So haben wirs dann auch gemacht, und wir standen keine 2 Minuten und schon hielt ein Auto an. Drin sassen Claudio und Corinne, ein Ehepaar aus Argentinien. Zu unserm Glueck sprachen sie auch beide Englisch und hatten auch die Hoehlen als Ziel.
Als wir dort ankamen, mussten wir erfahren, dass der Wanderweg gesperrt ist, da im Winter soviele Baeume umgestuerzt sind.
Also doch in die Hoehle, das haette pro Nase 20.000 Peso kosten koennen (ca. 28 Euro). Da wir aber noch so jung aussahen,gabs fuer uns den Studentenrabatt.
Die Fuehrung war ganz interssant und das Erlebnis in einer von Lava geschaffenen Hoehle zu wandeln hat schon was ganz eigenes.
Anschliessend sind wir noch mit dem Ehepaar zum Skigebiet am Vulkan gefahren, die Aussicht war toll nur halt leider sehr bewoelkt. Sonst war da nichts los, ist ja auch Hochsommer hier.
Unten an der Abzweigung verabschiedeten wir uns herzlich und nahmen dann den Bus wieder zurueck nach Villarrica.
Abends konnte ich noch aus dem Fenster die Lavaspur am Llaima sehen, das ist der Vulkan der erst Anfang Januar ausgebrochen war. Bloed nur, dass ich es nicht erkannte. Erst morgens als ich den Vulkan dann noch mal sah, diesmal nur den Rauch war mir klar, dass es kein Stau von hinten war.
Montag, 11. Februar 2008
Ausflug zu den Wasserfaellen von Petrohuè und zum Lago Todos los Santos
Wir wollten endlich mal wieder raus in die Natur, also setzten wir uns am naechsten Morgen in den kleinen Bus, der uns nach Petrohuè bringt. Am Abend zuvor hatten wir im Hostel Marion aus Deutschland, Corinne aus der Schweiz und Tiziana aus Italien kennengelernt, und sie waren auch mit im Bus.
Nach einer einstuendigen Fahrt mit kurzem Fotostopp, waren wir da. Nicht die einzigen wie wir anhand der vielen Reise und Tourbusse feststellten.
Mit Wasserfall gucken, andere Regenwaldwege erforschen und Trinkflaschen im tuerkisen Wasser auffuellen verbrachten wir gute 2 Stunden.
Dann sollten wir an der Strasse wieder in einen Bus einsteigen, der liess sich aber Zeit. Wir ueberlegten schon zu trampen, da bog er um die Ecke.
Wir versuchten noch ohne Extrazahlung mitzukommen. Es ist naemlich so: der Bus faehrt bis zum Wasserfall, das kostet 2.000 Peso, dann faehrt der Bus weiter nach Petrohuè, das kostet auch 2.000 Peso, wenn man aber wie wir die Fahrt unterbricht muss man vom Wasserfall bis zum Dorf nochmal 1.000 peso zahlen. Schliesslich kamen wir fuer 500 Peso mit.
Am See wars sehr windig, aber wir hatten schoenes Wetter und konnten die Berge sehen und nochmal den Vulkan von der anderen Seite bewundern.
Baden war leider nicht erlaubt, zu tief und zu viel Stroemung.
Abends ueberraschte Tiziana uns mit original italienischen Spaghetti Bolognese...mmmmmmhhhhh!!!
Nach einer einstuendigen Fahrt mit kurzem Fotostopp, waren wir da. Nicht die einzigen wie wir anhand der vielen Reise und Tourbusse feststellten.
Mit Wasserfall gucken, andere Regenwaldwege erforschen und Trinkflaschen im tuerkisen Wasser auffuellen verbrachten wir gute 2 Stunden.
Dann sollten wir an der Strasse wieder in einen Bus einsteigen, der liess sich aber Zeit. Wir ueberlegten schon zu trampen, da bog er um die Ecke.
Wir versuchten noch ohne Extrazahlung mitzukommen. Es ist naemlich so: der Bus faehrt bis zum Wasserfall, das kostet 2.000 Peso, dann faehrt der Bus weiter nach Petrohuè, das kostet auch 2.000 Peso, wenn man aber wie wir die Fahrt unterbricht muss man vom Wasserfall bis zum Dorf nochmal 1.000 peso zahlen. Schliesslich kamen wir fuer 500 Peso mit.
Am See wars sehr windig, aber wir hatten schoenes Wetter und konnten die Berge sehen und nochmal den Vulkan von der anderen Seite bewundern.
Baden war leider nicht erlaubt, zu tief und zu viel Stroemung.
Abends ueberraschte Tiziana uns mit original italienischen Spaghetti Bolognese...mmmmmmhhhhh!!!
Auf zu den Deutschen im Seengebiet!
Wir verliessen Chiloè mit dem Bus der uns ueber Puerto Montt nach Puerto Varas bringen sollte.
Das nette an dieser Busfahrt war, die Ueberfahrt aufs Festland. Wir wussten schon, dass diese Busgesellschaft ein Vorfahrtsrecht hat, aber als wir uns schliesslich ganz allein (als Bus) auf der Faehre wiederfanden, warenwir schon sehr ueberrascht. Und es war nicht so, dass da keine anderen Autos angestanden haetten.
In Puerto Montt stiegen wir dann in einen Minibus und der brachte uns in einer halben Stunde in die Innenstadt von Puerto Varas.
Hier haben sich vor gut 130 Jahren die ersten deutschen Siedler niedergelassen, ueberall ist zu
lesen, dass die Haeuser so typisch deutsch seien. Wir konnten das nicht feststellen, aber vielleicht haben wir in Deutschland mittlerweile eine ganz andere Bauweise?!
Uns gefiels auf jeden Fall, besonders schoen war der Blick auf den Vulkan Osorno.
Das nette an dieser Busfahrt war, die Ueberfahrt aufs Festland. Wir wussten schon, dass diese Busgesellschaft ein Vorfahrtsrecht hat, aber als wir uns schliesslich ganz allein (als Bus) auf der Faehre wiederfanden, warenwir schon sehr ueberrascht. Und es war nicht so, dass da keine anderen Autos angestanden haetten.
In Puerto Montt stiegen wir dann in einen Minibus und der brachte uns in einer halben Stunde in die Innenstadt von Puerto Varas.
Hier haben sich vor gut 130 Jahren die ersten deutschen Siedler niedergelassen, ueberall ist zu
lesen, dass die Haeuser so typisch deutsch seien. Wir konnten das nicht feststellen, aber vielleicht haben wir in Deutschland mittlerweile eine ganz andere Bauweise?!
Uns gefiels auf jeden Fall, besonders schoen war der Blick auf den Vulkan Osorno.
Chiloè
Unsere zwei Naechte auf Chiloè haben wir nur in Chonchi verbracht. Da wars schoen, kleines Fischernest mit toller Holzkirche. Das ist die Besonderheit auf dieser Insel, jeder Ort hat so eine, sind auch fast alle Weltkulturerbe.
Wir haben in Chonchi verzweifelt die Delphine im Meer gesucht, leider haben wir keine gesehen.
Nachts haben uns die knurrenden, bellenden und sich gegenseitig jagenden Hunde wachgehalten.
Bis hierher waren die Streuner nie ein Problem, aber hier wurde uns gesagt, dass wir Steine nach ihnen werfen sollen wenn wir nicht gebissen werden will.
Uns ist nichts passiert, ausser das wir sehr unruhig geschlafen haben.
Wir haben in Chonchi verzweifelt die Delphine im Meer gesucht, leider haben wir keine gesehen.
Nachts haben uns die knurrenden, bellenden und sich gegenseitig jagenden Hunde wachgehalten.
Bis hierher waren die Streuner nie ein Problem, aber hier wurde uns gesagt, dass wir Steine nach ihnen werfen sollen wenn wir nicht gebissen werden will.
Uns ist nichts passiert, ausser das wir sehr unruhig geschlafen haben.
Montag, 4. Februar 2008
Suesse Chilenen
So viele unterschiedliche Darreichungsformen fuer Zucker wie hier haben wir noch nirgendwo anders gesehen. Alles ist einfach nur papp suess. Richtige Saefte gibt es gar nicht, sondern nur Nektar den man schon fast als Kleber nutzen kann. Yoghurt ist auch nur eingedickter Zucker und mit den Softdrinks fang ich jetzt garnicht erst an. Kekse mit Fuellung kann man gar nicht essen, so suess sind die. Und jeder Chilene kippt, wenn er mal ausnahmsweise einen Tee trinkt auch noch 3 Loeffel Zucker rein.
Sonntag, 3. Februar 2008
Eine Seefahrt die ist lustig.....
Am Samstag gings per Faehre von Chaitén nach Quellón (Chiloé).
Wir hatten ueber das Internet reserviert, da wir wussten dass es sonst schwierig ist eien Platz zu bekommen. Sie wollen halt lieber Fahrzeuge mitnehmen, das bringt mehr Geld als so olle Backpacker.
Auf diese Reservierung bekamen wir eine Mail in der weder in spanisch, noch in der englischuebersetzung klar wurde wo wir wieviel wann bezahlen muessen.
Wir sind dann mal in Chaitén ins Buero der Faehrfirma gegangen und dort konnten wir, nachdem sie uns im Computer gefunden hatte, auch bezahlen.
Am Samstag nun, auf zur Faehre!
Die sollte eigentlich um 13.00Uhr abfahren, war aber um 12.00 noch nicht in Sicht und um die Zeit wollten sie eigentlich die Fahrzeuge ab und aufladen.
Sie fuhr dann um eins rum ein, und mit auf und abladen kamen wir um 14.30Uhr los.
Geplant waren 5 Stunden Seefahrt und daraus wurden schliesslich 6 Stunden.
So ist das hier in Suedamerika, und inzwischen koennen wir damit auch gut und gelassen umgehen. Hoffe das haelt auch in Deutschland an.
Thomas hat die meiste Zeit geschlafen und ich habe das Final der Herren bei der Turn WM verfolgt!
Und Deutschland ist sogar Dritter geworden! Das war schoen, mal wieder Sport gucken....
Wir hatten ueber das Internet reserviert, da wir wussten dass es sonst schwierig ist eien Platz zu bekommen. Sie wollen halt lieber Fahrzeuge mitnehmen, das bringt mehr Geld als so olle Backpacker.
Auf diese Reservierung bekamen wir eine Mail in der weder in spanisch, noch in der englischuebersetzung klar wurde wo wir wieviel wann bezahlen muessen.
Wir sind dann mal in Chaitén ins Buero der Faehrfirma gegangen und dort konnten wir, nachdem sie uns im Computer gefunden hatte, auch bezahlen.
Am Samstag nun, auf zur Faehre!
Die sollte eigentlich um 13.00Uhr abfahren, war aber um 12.00 noch nicht in Sicht und um die Zeit wollten sie eigentlich die Fahrzeuge ab und aufladen.
Sie fuhr dann um eins rum ein, und mit auf und abladen kamen wir um 14.30Uhr los.
Geplant waren 5 Stunden Seefahrt und daraus wurden schliesslich 6 Stunden.
So ist das hier in Suedamerika, und inzwischen koennen wir damit auch gut und gelassen umgehen. Hoffe das haelt auch in Deutschland an.
Thomas hat die meiste Zeit geschlafen und ich habe das Final der Herren bei der Turn WM verfolgt!
Und Deutschland ist sogar Dritter geworden! Das war schoen, mal wieder Sport gucken....
Die Carretera Austral
Unsere Reise fuehrte uns von Coyhaique aus nach Norden auf der Carretera Austral. Das ist die einzige, staubige und steinige Verbindung auf chilenischer Seite in den Sueden.
Unser Minibus brauchte fuer die landschaftlich einmalige schoene Strecke nach Chaitén 11 Stunden!
Und 8,5 davon auf Schotter, was dazu fuehrte, dass wir von oben bis unten mit Staub bedeckt waren. Die Fenster waren offen, sonst waers zu heiss gewesen.
Die Strasse schlaengelt sich an reissenden Gebirgsfluessen entlang, zwischen hohen Bergen mit Gletschern drauf durch und an Fjorden vorbei.
Wirklich sehr, sehr schoen!
Wir hatten im Vorfeld schon viel ueber diese Strasse gelesen, auch das die Verbindung mehr recht als schlecht ist, und die Busse sehr unregelmaessig fahren usw. Aber dafuer wars echt sehr stressfrei und schoen. Natuerlich ist es nervig, 11 Stunden im Bus zu sitzen, aber mit Musik auf den Ohren und schoener Landschaft draussen zum gucken gings gut.
Abends sind wir in Chaitén angekommen, und im schoenen Casa Hexagon abgestiegen.
Das Haus gehoert Stephan, einem Deutschen der je ein halbes Jahr in Deutschland und Chile lebt. Es hat einen 6eckigen Grundriss, ist zweistoeckig und die Mitte markiert ein Baumstamm, der wohl auch noch verwurzelt ist.
Den Boden um den Stamm rum hat er mit riesigen Steinen aus dem angrenzenden Fluss gefuellt.
So schoen, ein richtiger Platz zum wohlfuehlen. Wir haben dann den naechsten Tag auch nur mit lesen und in der Haengematte liegen verbracht.
Unser Minibus brauchte fuer die landschaftlich einmalige schoene Strecke nach Chaitén 11 Stunden!
Und 8,5 davon auf Schotter, was dazu fuehrte, dass wir von oben bis unten mit Staub bedeckt waren. Die Fenster waren offen, sonst waers zu heiss gewesen.
Die Strasse schlaengelt sich an reissenden Gebirgsfluessen entlang, zwischen hohen Bergen mit Gletschern drauf durch und an Fjorden vorbei.
Wirklich sehr, sehr schoen!
Wir hatten im Vorfeld schon viel ueber diese Strasse gelesen, auch das die Verbindung mehr recht als schlecht ist, und die Busse sehr unregelmaessig fahren usw. Aber dafuer wars echt sehr stressfrei und schoen. Natuerlich ist es nervig, 11 Stunden im Bus zu sitzen, aber mit Musik auf den Ohren und schoener Landschaft draussen zum gucken gings gut.
Abends sind wir in Chaitén angekommen, und im schoenen Casa Hexagon abgestiegen.
Das Haus gehoert Stephan, einem Deutschen der je ein halbes Jahr in Deutschland und Chile lebt. Es hat einen 6eckigen Grundriss, ist zweistoeckig und die Mitte markiert ein Baumstamm, der wohl auch noch verwurzelt ist.
Den Boden um den Stamm rum hat er mit riesigen Steinen aus dem angrenzenden Fluss gefuellt.
So schoen, ein richtiger Platz zum wohlfuehlen. Wir haben dann den naechsten Tag auch nur mit lesen und in der Haengematte liegen verbracht.
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